Willkommenskultur in Paderborn

“In Paderborn sind sportbegeisterte und friedliche Fußballfans immer herzlich willkommen.” Schreibt die Paderborner Polizei. Und widerspricht sich danach mal so richtig zünftig selbst.

Es geht beispielsweise mit Bussen zum Stadion. Das kennt man ja aus anderen Stadien. Die Dinger sind rappelvoll und es gibt dennoch nie genug davon. Irgendwann macht die Polizei dann Schluss, trennt Freunde voneinander und sagt: “Hier ist zwar noch Platz” (nein, das sagt sie nicht, aber das Folgende), “aber du kommst hier nicht mehr rein.”

Das ist was für Anfänger, sagt die Kreispolizeibehörde Paderborn, die scheinbar zur Saisonmitte noch nicht mitbekommen hat, dass der eingeborene Fußballverein mittlerweile in der ersten Bundesliga spielt. Jetzt kommen nicht mehr Jahn “keiner da” Regensburg und der FC “echt wir haben Fans?” Ingolstadt, sondern so Vereine wie eben Schalke. Das könnte jetzt etwas voller werden.

Weswegen die Polizei in Paderborn auf ihr verjährtes, äh, bewährtes Konzept setzt und uns “freundlich” begrüßt mit: “Nutzen Sie nur die Sitzplätze in den Bussen.” Weswegen das denn? Damit es länger dauert? Also, ein durchschnittlicher Bus hat 40 Sitzplätze. Das Stadion bietet Platz für 15.000 Stehplätze, was bedeutet, dass 375 Busse fahren müssen. Oder ein Bus 375 Mal. Da die Fahrt 10 Minuten dauert und das Stadion, wie wir erfahren, erst 90 Minuten vor Anpfiff öffnet – oh je.

Ach ja, liebe Polizei, kleiner Hinweis: “Für die Polizei gilt bei der Ermittlung der Auslastung die auf dem Typenschild angebrachte Anzahl von Personen im Fahrzeug. Damit läßt sich auch erklären, warum NIE ein Omnibus überladen ist. Selbst wenn der Omnibus übervoll wirkt, sind in der Regel nicht mehr als 75% der Stehplatzkapazitäten ausgefüllt.” Stehplätze nutzen, ja das wäre jetzt eine Idee. Die Fülle kann auf jeden Fall das Problem nicht sein.

Vielleicht sollte ich lieber laufen. Aber das muss ich ja vielleicht eh. “Falls es während der Fahrt zu Beschädigungen in den Bussen oder anderen gewalttätigen Handlungen kommt, wird die Fahrt nicht fortgesetzt. Sie werden den Weg zur Arena dann zu Fuß nehmen müssen und wahrscheinlich nicht zum Spielbeginn eintreffen.” Ah, auch die Kollektivhaftung hat im ländlichen ostwestfälischen Raum noch Tradition.

Was aber auch bedeutet, dass a) noch ein Bus weniger fährt – hoffentlich sind es wirklich 375, dann fällt das nicht so auf – und b) die Busse ohnehin schon sehr knapp verkehren, recht knapp vor dem Anpfiff.

Vielleicht sollte ich doch das Auto nehmen. “Als Alternative stehen die P+R Parkplätze auf dem Gelände der Firma Wincor-Nixdorf (Riemekestraße 160, 33106 Paderborn) zur Verfügung, von dort steht gibt es einen kostenlosen Bustransfer.” Bustransfer? Ach verdammt.

Es geht wieder los.

Liebe Leser,

wisst ihr eigentlich warum ich den FC Schalke 04 so mag? Ich mag den Verein nicht wegen irgendwelcher Vorstände, Fanverbände oder irgendwelcher Spieler. Nein, ich mag Schalke, weil es hier noch eine gewisse Kontinuität gibt. Man weiß genau, dass wenn der Verein zum ersten Spiel der neuen Saison so spielt wie gestern, dauert es keine 45 Minuten und schon beginnen wieder die Trainerdiskussionen. Da wird hier der Kopf von Keller gefordert, während dort gleich der Rausschmiss der ganzen Mannschaft in Betracht gezogen wird. Das alles ist natürlich einhergehend, mit der kühnen These, dass Keller ja gar nicht aus dem Amt fliegen kann, weil er sich zusammen mit Horst Heldt eine Schwaben-Connection aufgebaut hat, die jetzt den ganzen Verein unterwandert hat um daraus einen zweiten VfB Stuttgart aufzubauen (Diese leichte Übertreibung ist an dieser Stelle gewollt). Der normale Schalker regt sich nun mal gern leidenschaftlich auf. Und der Verein mit den 60.000 Trainern bei jedem Heimspiel im Stadion hat einen Vorsatz, den er einfach lebt: Wir geben den Leuten was sie brauchen! Aber doch bitte nicht gleich nach dem ersten Spiel!

Ja ok, jetzt sind wir eben schon in der ersten Runde vom Pokal raus geflogen. Ja ok, dass dann auch noch gegen eine Mannschaft aus der dritten Liga. Aber es ist mir eigentlich herzlich egal. Früher oder später wären wir so und so raus geflogen. Dann hätten wir eben bis zur Winterpause gegen ein paar Gegner aus den unteren Klassen spielen müssen. Dann hätten wir uns bis dahin als Entschuldigung für die schlechte Hinrunde eben die 3-fach-Belastungs-Ausrede anhören müssen. Und dann wäre die wie immer schlechtere Rückrunde gekommen. Das bleibt uns jetzt zum Glück alles erspart, nur weil wir von einem Drittligisten auf die Fresse bekommen haben.

Gestern ist mir egal. Die neue Saison beginnt für mich ab jetzt.

Totgesagte sterben länger

“Der SFCV”, so hieß es bisher von Schalkes Vereinsführung, sei “der erste Ansprechpartner in Sachen Fanbelange.” Vielleicht sollte sie jetzt doch anfangen umzudenken.

Nein, das soll jetzt kein SFCV-Bashing werden. Man tanzt nicht auf anderer Leute Gräber, auch dann nicht, wenn sie es sich selbst geschaufelt haben. Dass der Verband am Boden liegt, ist offensichtlich genug. Mehr als 100.000 Mitglieder, selbsternannter Vertreter der Interessen aller Fans, Busse, die Wahlvolk zu den Urnen fahren sollen und Wahlwerbung durch den Verein – und im Ergebnis nicht einmal genug Stimmen, um die eigenen Vorsitzenden in den Wahlausschuss zu bekommen. Tiefer kann man nicht am Boden liegen, da muss man nicht nachtreten.

Lernen sollten Vorstand und Aufsichtsrat des S04 einiges daraus. Zum einen, dass der Schalker nicht so doof ist, wie man wohl geglaubt hat: Die reichlich plumpe Wahlwerbung für den SFCV scheint sich wohl den gegenteiligen Effekt gehabt zu haben. Viagogo zuerst und jetzt der Ausgang der Wahlen: Der SFCV vertritt nicht (mehr) die Interessen der Mehrheit der Fans. Zumindest nicht derjenigen, die ihrer Meinung Stimme verleihen, und sei es per elektronischer Wahl. Das ist die andere Lektion: Erster Ansprechpartner gerne, rein aus räumlicher Nähe und weil Termine leichter zu finden sind, aber eben nur in zeitlicher Reihenfolge. In der Priorität sind die anderen Säulen an die gleiche Position gerückt: Ultras Gelsenkirchen, Supporters Club, Schalker Fan-Initiative und die übrigen, die sich bei “Schalke.V.ereint” organisiert haben.

Die Schalker Fanszene ist eben vielschichtig, und sich überflüssigerweise selbst auf die Sektion “Fanclubs” zu beschränken, nicht hilfreich. Am Ende hat man Grabenkämpfe, die man selbst noch befeuert – und eine Wahl, in der die viele Redner sagten, dass sie genau das nicht wollen. Der Vorstand eines Vereins muss einigen, so lange und so weit er kann – und nicht trennen.

Mit der Einigung bei fast allen umstrittenen Anträgen ist da schon ein erster Schritt gemacht – spät, aber doch. Auf diesem Weg sollte der Vorstand weitergehen.

Weniger Demokratie wagen

“Die Mannschaft würde aber ‘gerne einmal den Kreml sehen und interessiert sich für Moskau’”, sagt Clemens Tönnies. “Es gehe nicht alleine um Putin.” Nur ist der halt das Problem.
Genau. Die Mannschaft. Sicher, unsere beiden Georgier, die Doppel-Levans, sind nicht mehr im Team, die hätten wohl ihre mehr als deutliche Meinung dazu. Zum Glück will das die Mannschaft. Die ist politisch bekanntermaßen engagiert und kann sich ja auch – wegen der Hungerlöhne, die der S04 ihnen zahlt – keine Butterfahrt zum Kreml leisten. Da muss ja quasi “Schalke hilft!” eingreifen. Oder Clemens.

Apropos Hungerlöhne, der Clemens hat doch noch einen Nebenjob, so als Schweinezüchter oder so ähnlich. Und da wollte er doch in Russland Schweinegroßzuchtanlagen aufbauen, die seinem Betrieb … ne, das wäre ja jetzt Verein und privates Gewinnstreben vermengt. Das wollen wir dem Clemens ja nicht unterstellen. Der ist sicher nur für den S04 dort.

Aber was will er für den S04 nur dort? Ah, richtig, von Putin lernen heißt ja Demokratie lernen. Schon in Russland waren Busse unterwegs, um willige Wähler an die Urnen zu karren, und der vereinseigene Kartenverband SFCV macht das ja auch, wie wir gehört haben. Und wie man Anträge gar nicht erst zulässt, kann man ja im Schalker Kreisel nachlesen. Und dass man als Schalker gefällig richtig zu wählen hat … na gut, das ist wohl eher schiefgelaufen. Da muss man dringend noch einen Wahlhelfer-Grundkurs in Russland machen. Menschenrechte hin, Demokratie her. Gute Bildungsreise, Clemens!

Zitate: Uli Hoeneß

Aus unserer schönen und gerade erst erfundenen Reihe “Zitate, die jetzt eigentlich erst richtig Sinn machen”:

“Was glaubt ihr eigentlich, was wir das ganze Jahr über machen, damit wir euch für 7 Euro in die Südkurve gehen lassen können?!” – Uli Hoeneß. Gerade zu 3,5 Jahren Knast wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

Was ist eine Systemwette?

Sind Sie womöglich Anfänger? Dann sind Ihnen sicherlich noch nicht alle Begrifflichkeit bekannt. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Systemwette. Hierbei handelt es sich um ein System, das im Grunde genommen als Entwicklung der Kombinationswette angesehen werden kann. Hierbei geht es ebenfalls darum, mehrere Kombinationen anzugeben. Alles bezieht sich dies nicht auf einzelne Geschehnisse Kommentar sondern dieses mal kombinieren die Spieler einzelne Kombinationswetten.

Was ist eine Systemwette 2 aus 3?

Bei einer Systemwette 2 aus 3 wählen Sie beispielsweise einen Einsatz für drei Partien. Dabei setzen Sie auf drei verschiedene Spiele bzw. Vereine. Hierbei legen Sie fest, welcher Verein den entsprechenden Sieg holen wird. Dabei gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten, da Sie insgesamt auf neun Szenarien setzen können. Setzen Sie beispielsweise 30,00 € ein, fließen insgesamt zehn Euro in jeder einzelne Kombinationswette. Setzen Sie beispielsweise auf ein Spiel, das einmal die Quote 2,0 hat und zum zweiten die Quote 1,7, dann ergibt sich bei der Multiplikation und einem Einsatz von 10,00 € ein Gewinn von 34 €. Geht man allerdings davon aus, dass Sie 30 € eingesetzt haben, bleiben ihnen am Ende des Tages nur noch vier Euro übrig. Daraus ergibt sich somit eine Rendite von über 10 %.

Was ist die Systemwette 3 aus 5?

Das gleiche System funktioniert natürlich auch bei 3 aus 5. Sie wählen hierbei 3 Mannschaften, bei denen Sie denken, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sie gewinnen werden. Entsprechend fließt das Geld wieder auf die jeweiligen Partien. Es entstehen hierbei ebenfalls 10 verschiedene Szenarien. Setzen Sie nun 10,00 Euro ein, dann wäre Ihr Gesamteinsatz hochgerechnet 100 Euro. Möchten Sie Ihren Einsatz zurückbekommen, sind in diesem Falle zwei richtige Testergebnisse notwendig. Dies setzt allerdings voraus, dass es in diesem Falle sehr interessante und hohe Quoten gab. Mit 3 richtigen Tipps sindSsie allerdings auf der richtigen Seite.

Welche Sportart sollte ich wählen?

Die Sportart ist gar nicht dafür entscheidend, wie viel Geld Sie verdienen. Viele sind allerdings im Bereich des Fußballs tätig, was den Nachteil mit sich bringen, das den online Buchmachern das Spiel einfach gemacht wird: Sie müssen ausschließlich Wert darauf legen, insbesondere auf Experten zu setzen, die das allgemeine Geschehen rund um jedes Fußball Team beobachten. Anders ist dies bei Nischensportarten, worauf der Fokus von den Buchmachern geringer ist. Verstehen Sie allerdings die Regeln und die Sportart nicht, macht es keinen Sinn, auf eventuelle Szenarien zu hoffen. Deswegen sollten Sie eine Sportart auserkoren, die Sie kennen und bei der Sie sich sehr gut einschätzen würden. Das macht das Ergebnis für Sie am Ende des Tages deutlich einfacher.

Wie Sie den richtigen Wettanbieter finden – einige Tipps

Sie erkennen den richtigen Anbieter anhand von diversen Punkten so das Sportwettenportal Sportwetten24. Zum einen ist ein allgemeiner Auftritt ausschlaggebend dafür, wie das Unternehmen sich positioniert. Schauen Sie sich auf der Webseite um, dass Sie Lizenzen finden, die öffentlich auf entsprechenden Unterseiten der Webseite platziert sind. Zum zweiten sollten Sie die Aktualität der Lizenz prüfen, denn somit stellen Sie sicher, dass die Lizenz aktuell ist. Zum anderen kann es nicht schaden, wenn Sie in das Impressum der jeweiligen Betreiber schauen. Lassen Sie sich allerdings nicht abschrecken, wenn es sich um Unternehmen handelt, die in Malta, Gibraltar oder auf den Karibik Staaten befinden. Dies ist typisch, da es sich hierbei um die Hochburgen für das Thema Glücksspiel handelt. Ein weiterer Fakt ist, dass Sie sich auf einige Vergleiche und Testergebnisse verlassen können. Viele Anbieter schauen bereits im Voraus, wie gut der jeweilige Anbieter ist. Belesen Sie sich also, bevor sie sich für Ihren Anbieter entscheiden. Ein weiterer Tipp ist, dass Sie sich bei mehreren Portalen anmelden, denn nur so haben Sie die Chance, die besten Quoten für das jeweilige Spiel zu erhalten. Profis vertrauen auf die Systeme bereits seit Jahren, denn es gibt nicht wenige Spieler, die es schaffen, nur durch Glücksspiel ihren Lebensunterhalt zu erlangen. Allerdings gibt es hierbei zu beachten, dass einzelne Steuern fällig werden, sobald sie ihren Sitz in Deutschland haben. Ein weiterer Tipp ist, dass sie möglichst Anbieter vermeiden sollten, die in Zusammenhang mit Wettsteuer entstehen. Hierbei ist Deutschland beispielsweise ein gutes Paradebeispiel, denn Unternehmen, die in Deutschland Glücksspiel anbieten möchten bzw. ihren Sitz in Deutschland haben, müssen 5 % Steuern an das Finanzamt abführen. Aus diesem Grund befinden sich sehr viele Unternehmen im Ausland.